Dolomiten Naturparkwanderung
ART DER REISE: Wanderung von Hotel zu Hotel
Wo: Südtirol - UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten, Ausgangspunkt Hochpustertal
WER: von Jung bis Alt
Dauer: 8 Tage - 7 Übernachtungen
Wann: Juni - September, jeweils sonntags Start
Besonderheiten: Gepäcktransfer
Preis: ab 598,00 Euro pro Person
Achttägige Wanderung im UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten

Naturerlebnis Dolomiten – idyllische Bergseen, saftige Almwiesen, grüne Wälder und die sagenumwobenen Dolomiten sind die Begleiter auf der Wanderung durch drei der schönsten Naturparke Südtirols. Vom berühmten Pragser Wildsee führt der Weg auf das Hochplateau der Plätzwiese und weiter in die ehemalige Olympiastadt Cortina d’Ampezzo. Weiter zu Füssen des unverkennbaren Felsmassivs der „Drei Zinnen“ und der „Sextner Sonnenuhr“ genießt man immer wieder einzigartige Bergpanoramen und gelangt über weitere Almen zurück zum Ausgangspunkt im Hochpustertal.
Charakteristik der Route mit ihren Highlights
Die Wanderstrecke verläuft auf markierten Berg- und Wald- und Wiesenwege. Grundsätzlich aber sind es allemal Wanderwege und keine Klettersteige, fast von jedem und für jedes Alter zu bewältigen - es wird lediglich eine gute Grundkondition vorausgesetzt. Einige Abschnitte können nach Lust, Laune und Kondition mit öffentlichen Verkehrsmitteln verkürzt werden.
Sehenswürdigkeiten und Highlights:
• Naturpark Fanes-Sennes-Prags
• Pragser Wildsee mit Zeitgeschichtsarchiv
• Hochalm Plätzwiese
• Nemesalm
• Naturpark Ampezzaner Dolomiten
• Misurinasee
• Olympiastadt Cortina d’Ampezzo
• Bergmassiv Tofana
• Naturpark Sextner Dolomiten
• Die Seiser Alm
• Felsmassiv der „Drei Zinnen", Wahrzeichen der Dolomiten
• Dürrensee und Toblacher See
... und jeden Tag die frische und gesunde Südtiroler Bergluft
Die Route - Tag für Tag

1.Tag: Anreise in das Hochpustertal (Niederdorf/Toblach)
Individuelle Anreise zum Ausgangshotel nach Niederdorf oder Toblach. Eine frühzeitige Anreise empfiehlt sich, weil sowohl die Orte als auch die herrliche Berglandschaft der Region viel Erlebenswertes bieten. Der traditionelle Kurort Niederdorf verfügt über einen wunderschönen Kurpark, in dem es sich nach dem alten Meister bestens kneippen lässt. Als eine der Keimzellen des Südtiroler Fremdenverkehrs lohnt sich hier auch ein Besuch des interaktiven Fremdenverkehrsmuseums in dem Haus Wassermann. Am Eingang des Höhlensteintals freuen sich die Freunde klassischer Klänge im Luftkurort Toblach besonders auf einen Besuch im Schaffensraum des Gustav Mahler, der hier, inspiriert von der fantastischen Bergwelt, erfolgreich komponierte.
2. Tag: Hochpustertal – Pragser Tal – Pragser Wildsee – Niederdorf; ca. 300-500 Hm / ca. 3-5 Std.
Der heutige Tag im Pragser Tal führt durch das Kaserbachtal unter den Bergwänden der Kleinen Gaisl vorbei und nach einer Kammwanderung hinunter zum idyllischen Pragser Wildsee. Das Pragser Tal zählt mit dem kristallklaren türkisen Wasser des Pragser Wildsees zu den Perlen der Dolomiten. Mahnend erinnert im Hotel Pragser Wildsee das Zeitgeschichtsarchiv an die letzten Tage des 2. Weltkriegs, als hier die aus einem Gefangenentransport befreiten Sippen- und Sonderhäftlinge liebevoll aufgenommen wurden - unter ihnen Angehörige der Familie des Widerstands vom 20. Juni von Stauffenberg.

3. Tag: Niederdorf – Plätzwiese – Gemärk – Cortina d’Ampezzo; ca. 600 Hm / ca. 5 Std.
Entlang des Stollabaches führt die Wanderung an der gleichnamigen Stolla-Hütte und an den „Felsenbildern“ (Erosionserscheinungen) zum Hochplateau der Plätzwiese. Hier kann man die Sonne geniessen, bis sie hinter der mächtigen Wand der Hohen Geisl verschwindet. Nach dem Abstieg über Waldwege durch das Knappenfusstal hinab zum Gemärk geht es weiter zum Tagesziel in die ehemalige Olympiastadt Cortina d’Ampezzo. Wenn nicht mehr an diesem Tage, dann aber morgen: eine Auffahrt mit der Seilbahn auf die Tofane ist einfach nur zum empfehlen (nicht im Preis enthalten!).
4. Tag: Cortina – Passo Tre Croci – Misurina; ca. 400 Hm/ca. 5 Std.
Mit der Seilbahn geht es recht bequem nach Faloria. Von hier aus führt die Wanderung zum Passo Tre Croci - und dass mit herrlichen Ausblicken auf das umliegende Bergmassiv der Tofane. Nicht minder spektakulär präsentiert sich die Sorapisgruppe. Krönender Abschluss der heutigen Etappe ist ein gemütlicher Cappuccino oder ein erfrischendes Eis am Misurinasee mit dem Blick auf die rückwärtige Ansicht der Drei Zinnen.

5. Tag: Misurina - Drei Zinnen – Sexten; ca. 300 Hm/ca. 4 Std.
Der heutige Tag führt am weltbekannten Felsmassiv der „Drei Zinnen“ entlang zur Drei-Zinnen-Hütte. Auf dem Dolomiten Höhenweg und durch das Altensteintal gelangt man in eines der schönsten Seitentäler des Pustertals nach Sexten. Einzigartige Formationen der bizarren Bergwelt sind die steten Begleiter auf der Route. ein Fotomotiv jagd das nächste, und neben den Drei Zinnen allen voran der Panoramablick auf die „Sextner Sonnenuhr“ mit den Gipfeln von Einser-, Elfer- und Zwölferkofl.
6. Tag: Sexten - Kreuzbergpass – Sexten; ca. 400 Hm/ca. 5 Std.
In der wildromantischen Bergwelt der Sextner Dolomiten lohnt es sich, die Landschaft etwas intensiver zu erwandern. So sind nicht nur der Ausgangspunkt der heutigen Wanderung die Sextner Rotwandwiesen, eine Alm umgeben von bekannten Gipfeln, sondern auch Ziel ist das Ausgangshotel in Sexten. Unterhalb der Sextner Rotwand führt die Wanderung zum Kreuzbergpass und über die Nemesalm kommen zurück nach Sexten.

7. Tag: Sexten – Innichen – Niederdorf; ca. 400 Hm/ca. 6 Std.
Über die Südhänge des Sextner Hausberges Helm führt der Streckenverlauf am Abschlusstag nach Innichen, wobei man weiter von der beeindruckenden Aussicht auf die Dolomiten und auf die „Sextner Sonnenuhr“ begleitet wird. Gemütlichere Wanderer spazieren über den Waldwanderweg talauswärts und genießen den kühlenden Schatten. Den Abend verbringt man in dem Ausgangsort der Wanderwoche, in Niederdorf oder Toblach.
8. Tag: Abreise
Der Tag der individuellen Abreise ist gekommen - oder aber man entscheidet sich doch für eine Verlängerung des Aufenthaltes im Hochpustertal...
Fotos: Funactive Tours, Niederdorf





